Foramen ovale

Kinderherzchirurgie

Leiter:
Prof. Dr. med. Robert Cesnjevar

Foramen ovale

Das Foramen ovale ist ein vorgeburtlich angelegtes Loch in der Herzscheidewand, daß sich normalerweise in den ersten Tagen oder Wochen nach der Geburt verschließt.

Zusammen mit dem Ductus arteriosus Botalli (vorgeburtliche Verbindung zwischen der Lungenschlagader und der Aorta) dient es dem Fetus (Ungeborenen) dazu, das sauerstoffreiche Blut aus der mütterlichen Plazenta (Mutterkuchen) über die Nabelschnur in den eigenen Körperkreislauf einzuspeisen, da es über seine Lunge im Mutterleib noch nicht atmen kann.

Wenn sich das Foramen ovale nach der Geburt nicht verschließt spricht man von einem persistierenden (= andauernden) Foramen ovale (PFO).